Denkanstösse

„Ein guter Anfang braucht Begeisterung, ein gutes Ende Disziplin

Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger - Aphorismen

hinfallen

aufstehen

Krone richten

weitergehen

The soul without God is like ears without music

Bobby Schuller

"Der Mensch ist am wenigsten er selbst, wenn er für sich selbst spricht. Gib ihm eine Maske, und er wird dir die Wahrheit sagen."

Oscar Wilde: Der Kritiker als Künstler, Szene 2 / Gilbert

  • Du bist nicht, was du tust.
  • Du bist nicht, was du hast.
  • Du bist nicht, was Menschen über dich sagen.
  • Du bist das geliebte Kind Gottes.

Glaubst du das?

Henri J. M. Nouwen

Karfreitagsabrechnung

 

  1 cross

+ 3 nails

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= 4 given

Was bleibt

Was wir haben, das ist unsere Zeit
aber wenn sie doch vergeht:
Was bleibt?
Ein Name in nem Buch:
Was soll das sein?“
Doch wie gut, dass ich weiß
dass er in Ewigkeit in dem Buch des Lebens bleibt 

 

Medizinstudentin Jana Highholder (Poetry Slammerin). Im Hörbuch „Ebbe und Flut“ 

Zum Glück können wir mit Gott reden, egal, wie uns der Schnabel gewachsen ist. Er versteht uns, egal in welcher Sprache wir reden. Er hört nicht weg. Gott hört uns zu – immer und überall. Er hört unseren Dank genauso wie unser Klagen. Und lädt uns ein, mit allem, was uns bewegt, zu ihm zu kommen.

Gott ist für dich erreichbar, auch wenn dein Akku leer ist. Er hört dich auch im Funkloch – selbst im längsten Tunnel und in der Untiefe des Leides hört er dich. „Je tiefer einer ist, je lieber hört ihn Gott“ so hat Martin Luther seine Erfahrung auf den Punkt gebracht.
>> (Ernst Günter Wenzler)

Wir sind oft gut im Tun (für Gott), sollten aber mehr auf unser Sein (vor Gott) achten
>> (Andreas Schiller, Ecuador 2017)

„Gott gibt so viel Licht, dass wer glauben will, glauben kann. Und er lässt so viel im Dunkeln, dass wer nicht glauben will, nicht glauben muss.“
>> (dem französischen Philosophen Blaise Pascal (1623–1662) zugeschrieben)

͏͏͏■ ͏Ein Seifenfabrikant sagte zu einem Priester: "Das Christentum hat nicht erreicht. Obwohl die Nächstenliebe schon seit bald 2000 Jahren gepredigt wird, ist die Welt nicht besser geworden. Es gibt immer nich Böses und böse Menschen."
͏■ Der Priester zeigte auf ein schmutziges Kind, das am Straßenrand spielte und bemerkte: "Seife hat auch nichts erreicht. Es gibt immer noch Schmutz und schmutzige Menschen auf der Welt."
͏■ "Seife", entgegnete der Fabrikant, "nutzt nur, wenn sie angewendet wird."
͏■ "Die Nächstenliebe auch", antwortete der Priester.

Wer von euch kennt die Bibel-Übersetzung "Hoffnung für alle"?
Auch Calvinisten haben bald eine eigene Bibel-Übersetzung.
Ihr Name wird lauten "Hoffnung für manche".

>> (Facebook: Abdul Memra)

Wir glauben, dass wir erfolgreich sein müssen, um glücklich zu sein – aber es ist genau umgekehrt.
Achtsamkeit und Dankbarkeit führen zu einem stärkeren Glücksempfinden. Und das wiederum ist der Schlüssel zu größerem Erfolg.
>> (Shawn Achor, Harvard-Professor. In: Huffington Post)

No poison can kill a positive thinker, no medicine can cure a negative thinker
Kein Gift kann einen Positiv-Denker töten. Keine Medizin kann einen Negativ-Denker heilen.

A Pessimist Sees The Difficulty In Every Opportunity. An Optimist Sees The Opportunity In Every Difficulty.
Ein Pessimist sieht in jeder Gelegenheit eine Schwierigkeit. Ein Optimist sieht in jeder Schwierigkeit eine Gelegenheit.
>> (Sir Winston Churchill)

„Ich war schon oft draußen im Weltraum", protzte der Kosmonaut, "aber ich habe weder Gott noch Engel gesehen." - "Und ich habe schon viele kluge Gehirne operiert", antwortete der Gehirnforscher, "aber ich habe nirgendwo auch nur einen einzigen Gedanken entdeckt.“
>> (Jostein Gaarder)

Wer ist zuständig?

 

Ein Team von vier Kollegen mit Namen JEDER, JEMAND, IRGENDJEMAND und NIEMAND:

 

Es ging darum, eine wichtige Arbeit zu erledigen und JEDER war überzeugt, dass sich JEMAND darum kümmert. IRGENDJEMAND hätte es tun können, aber schließlich tat es NIEMAND.

 

JEMAND wurde sehr wütend, weil es eigentlich JEDER’S Arbeit war. JEDER war der Meinung, IRGENDJEMAND könnte es machen, aber NIEMAND wusste, dass JEDER es nicht erledigen würde.

 

Schließlich beschuldigte JEDER JEMAND, weil NIEMAND tat, was IRGENDJEMAND hätte tun können.

 

>> (Verfasser unbekannt)

»Zuhören ist letztlich eine Form von Empathie und damit emotionale Intelligenz.«
>> (Jochen Mai)

Sarkasmus ist die innere Haltung, Ironie sein Versteck.

>> Elke Bischofs

Ich werde auf keinen Fall

heiraten

wir doch in der Kirche?

Du brauchst

die Biene

braucht Dich

Bee Careful

[Strg|Alt|Entf] Zeit für einen Neustart

Wer immer arbeitet wie ein Pferd,

fleißig ist wie eine Biene,

abends müde ist wie ein Hund,

der sollte zum Tierarzt gehen,

vielleicht ist er ein Kamel?

Bereit sein ist viel,
warten können ist mehr,
doch erst den rechten
Augenblick nutzen, ist alles

Arthur Schnitzler

Wenn Gott den Menschen misst, legt er das Maßband nicht um den Kopf, sondern um das Herz.
Sprichwort aus Irland

„Wer nur einen Hammer hat, für den ist  jedes Problem wie ein Nagel.“
„Wer einen ganzen Werkzeugkasten hat, für den ist jedes Problem einzigartig.“
--> (Aphorismen von Paul Watzlawick)

france pour dieu

 

Frankreich

• ein Land in Europa, Deutschlands Nachbar

• ein Land geprägt und geformt von langer Geschichte und das Stolz ist auf seine Revolution

• das Land in dem man Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit groß schreibt

• das Land bekannt für den Mont Saint-Michel, den Eiffelturm und nun auch durch die abgebrannte Notre Dame

• das Land in dem das Essen so wichtig ist, dass es mehr Gänge gibt als Finger an einer Hand, mehr Käsesorten als Tage im Jahr und in dem der Wein nie fehlen darf

• das Land von Victor Hugo und den großen Philosophen

• das Land in dem die Sprache so klingt wie Musik, obwohl es in der Grammatik fast mehr Ausnahmen als Regeln gibt

• das Land, das ich liebe und meine Heimat ist

• mein Land mit Wäldern, Bergen und Meer – und mehr als sechsundsechzig Millionen Menschen leben dort an diesem Ort

 

Ja

• Menschen, die bei der letzten WM jubeln durften, aber Menschen die bei Terrorattacken sehr still werden

• Menschen, die frei sind zu demonstrieren, aber doch gefangen sind in Angst

• Menschen, die jeden Tag Kirchen sehen, aber wissen dass sie leer stehen

• Menschen, die wenn man sie fragt sich katholisch nennen, aber doch die meisten keinen Christen kennen

 

Aber

• es sind Frauen und Männer die Gott so sehr liebt, so sehr dass er auch für sie sein Leben gibt

• es sind Frauen und Männer die auf dich warten, um es endlich zu erfahren

• sei es durch Geld, Gebete oder durch das selber gehen

• diese Kinder, Teenies, Frauen, Männer ja sie brauchen dich!

• Mit Gott von Mensch zu Mensch heißt es so schlicht

• Aber du, bist du dabei?

Anna-Lena Laffin (im Mai 2019)

Wenn Du das nächste Mal denkst, Gott könne dich nicht gebrauchen, erinnere dich:

 

  • Noah war ein Trinker
  • Abraham war zu alt
  • Isaak war ein Tagträumer
  • Jakob war ein Lügner
  • Lea war hässlich
  • Joseph wurde misshandelt
  • Mose konnte nicht reden
  • Gideon war ein Angsthase
  • Simson hatte lange Haare und war ein Frauenheld
  • Rahab war eine Prostituierte
  • Jeremia und Timotheus waren beide zu jung
  • David hatte eine Affäre und war ein Mörder
  • Jesaja predigte nackt
  • Elia war selbstmordgefährdet
  • Jona lief vor Gott davon
  • Naomi war eine Witwe
  • Hiob ging bankrott
  • Petrus verleugnete Christus
  • Die Jünger schliefen beim Gebet ein
  • Martha war besorgt um viele Dinge
  • Maria Magdalena war von Dämonen besessen
  • Die Samariterin war geschieden
  • Zachäus war zu klein
  • Paulus war zu fanatisch
  • Timotheus hatte ein Magengeschwür
  • und Lazarus war tot!

 

 

Wie lautet Deine Entschuldigung?

 

Quelle: Bibel-Blog, aus dem engl. The next time you feel like GOD can’t use you, just remember…

Das Gewissen ist der Blick des Menschen auf das Gute, aber das Auge kann sich nicht selber sehen"


Robert Spaemann, in: "Moralische Grundbegriffe", ISBN 978-3-40645442-4.

"Der Antisemitismus ist der Not-Aristokratismus kleiner, sehr kleiner Leute...der Aristokratismus des Pöbels"

Thomas Mann: Sieben Manifeste zur jüdischen Frage 1936-1948 (Verlag Joseph Melzer, Darmstadt 1966).

... wenn ich die Last der Verantwortung in meiner Leitungsaufgabe spüre:

  • wieder einmal hat sich keiner Zeit für mich genommen
  • warum merkt eigentlich niemand, welche Bedürfnisse ich habe
  • immer muss ich mich selbst um alles kümmern

Die Frau ohne Beruf

 

»Ohne Beruf!«, so stand es im Pass. Mir wurden beinah die Augen nass.

»Ohne Beruf!«, war da zu lesen, und ist doch das allernützlichste Wesen.

Nur für andere sinnen, zu sorgen, ist ihr Beruf. Vom frühen Morgen

bis in die Tiefe der kargen Nacht – ist sie auf das Wohl der Ihren bedacht!

Gattin, Mutter, Hausfrau zu sein – schließt das nicht alle Berufe ein?

Als Köchin von allen Lieblingsspeisen, als Packer, wenn es losgeht auf Reisen;

als Chirurg, wenn ein Dorn im Finger versplittert, Schiedsmann bei Kämpfen, erbost und erbittert;

Färber von alten Mänteln und Röcken, Finanzgenie, wenn sich der Beutel soll strecken.

Als Lexikon, das schier alles soll wissen, als Flickefrau, wenn Strümpfe und Wäsche zerrissen.

Als Geschichtenerzählerin ohne Ermüden, als Hüterin auch des Hauses Frieden.

Als Puppendoktor, als Dekorateur – als Gärtner, Konditor und als Friseur!

Unzählige Titel könnt´ ich noch sagen – doch soll sich der Drucker nicht länger plagen

mit Frauen, die Gott zum Segen erschuf. Und das nennt die Welt dann – »ohne Beruf«!

 

Verfasser unbekannt

Es gibt ein Leben anderer Qualität

Meine Lebensbedingungen sind gar nicht besser die die Anderer  •  aber ich besitze etwas, das diesen Bedingungen nicht unterliegt, es ist feststehend, unveränderlich
Ich stelle die gleichen Fragen an das Leben wie Andere  • 

und doch habe ich eine Antwort gefunden

 

Ich habe wohl genauso viele Enttäuschungen erlebt wie Andere  •  aber ich habe einen großen unzerstörbaren Bezugspunkt für Vertrauen
Manchmal habe auch ich "den Kanal voll" von meiner Umgebung  • 

aber ich kenne einen Ort, wo ich Freude "tanken" kann

 

Manchmal will mich auch die Angst überkommen  •  aber die Erfahrung der Geborgenheit ist größer
Viele Dinge und Geschehnisse sind auch für mich absurd und sinnlos                                                   • 

aber nicht mein Leben. Ich habe ein Ziel gefunden

 

Auch in meiner Vergangenheit ist Manches ungut und sehr dunkel gewesen  •  aber ich bin es losgeworden. Ich habe es definitiv ablegen können. Es ist von einer höheren Instanz durchgestrichen
Von meiner Natur her bin ich ein Egoist. Mir und Anderen macht das zu schaffen  •  aber über meinem Leben ist ein Chef, der ist größer als ich, dessen Wesen ist Liebe. Von ihm beziehe ich dann wieder welche
Ich lebe in der gleichen Welt wie alle Anderen  • 

 und trotzdem hat mein Leben eine andere Qualität, denn ...

Gott kennen ist Leben!

Aufschrei der Betrogenen

Wir leben im Wohlstand – aber uns ist nicht wohl. Nicht nur unsere Flüsse stinken und unsere Straßen

In uns stinkt es auch.

Wir laufen umher wie mit heraushängender Zunge und suchen unser Leben – aber was wir finden ist Nichts, leere Hülsen, mit denen die Anderen ihre Geschäfte machen.
Wir haben uns freigekämpft, die Zwänge abgeschafft, die Tabus und Autoritäten, wir leben unsere Freiheit – aber jetzt ersticken wir an unserer eigenen Lustlosigkeit.
Wir haben unseren Protest entwickelt. Unsere Kleidung, unsere Haare, unsere harte Musik hat die Anderen hochgejagt. Aber das Ziel? – es ist wie ein davonschwimmendes Ufer.
Wir pfeifen auf Sitte, Moral und Gebote. Wir nehmen uns Liebe und Sex und Lust nach belieben – und finden nur Schalheit und Abnutzung. Und die Liebe ist uns versaut worden.
Wir stehen auf gegen das Gewinn- und Geschäftemachen der Etablierten – aber die Rock- und Popstars kassieren unser Geld.
Wir wollen die Gesellschaft ändern – aber die Drogen, der Alkohol und die ewigen "Giftnudeln" zerfressen uns.
Wir suchen das Leben und wollen es genießen – und finden doch keine Freude. Unsere Dosis wird immer größer und unsere Schalheit auch.
Uns stinkt die Arbeit und wir fliehen in die Freizeit – aber die stinkt uns auch. Überhaupt stinkt uns Alles! Wir sind gefüllt mit Sinnlosigkeit.
Wir lehnen Gott ab und brauchen ihn und haben ihn auch nicht – an seiner Stelle steht das Nichts, der Betrug.
Wir sind dauernd auf der Flucht vor uns selbst – aber wo wollen wir noch hinfliehen. Und wie lange noch?
Unser Leben ist versaut – wer gibt es uns zurück?
Und hier die Antwort von denen, die auch einmal an der gleichen Stelle standen:

Gott kennen ist Leben!

Es komme mir keiner mit Tatsachen ... !

  • Wir alle sind unterwegs – auf der Suche nach dem Sinn für unser Leben.
  • Wir stellen Fragen – aber niemand hat eine Antwort.
  • Wir suchen Freude – aber wir finden nur Propaganda und Reklame.
  • Wir suchen Erlebnisse – aber sie verkaufen uns nur Unterhaltung, programmierte Konserven.
  • Wir suchen Vergnügen – aber am Ende war es nur "Seich".
  • Wir suchen Befriedigung – aber sie bieten uns nur Geld.
  • Wir verlangen nach Liebe – was man uns zeigt, ist Sex und Aufreizung.
  • Wir fragen nach Werten – und finden nur Fassaden.
  • Wir suchen Vertrauen – aber sie offerieren immer nur Wohlstand.
  • Wir fragen nach Gott – sie zucken mit den Achseln, er kommt bei ihnen nicht vor.
  • Wir sind unterwegs, wir laufen den ganzen Tag – aber wissen nicht wohin !

Warum?

  • Warum laufen wir so, warum suchen wir eigentlich ?
  • Warum geht es nicht auch ohne Sinn ?
  • Warum gehen die einen gammeln und die anderen auf den Trip
    - oder laufen indischen Gurus nach oder in den Spielsalon
    - oder lassen sich voll Alkohol laufen ?
  • Warum wird auf 1000 Wegen gesucht ?
  • Warum können wir uns das Leben nicht selber geben ? (höchstens nehmen ?)
  • Warum können wir uns den Sinn, nach dem wir schreien, nicht aus uns selbst heraus vermitteln ?

Warum ist das so ?

Wie kommt es nun ...

  • daß Menschen behaupten, sie hätten mitten in dieser Sinnlosigkeit etwas gefunden, das ihr Leben neu gemacht hat ?
  • daß Menschen, denen es vorher gestunken hat, jetzt Freude und Dankbarkeit besitzen ?
  • daß solche, die voller endloser Fragen und.Skepsis umherliefen, jetzt sagen, sie hätten eine nneue Geburt" erlebt ?
  • daß Menschen, die schweres Leid durchstehen müssen, behaupten, der Glaube befähige sie dazu, es zu tragen.
  • daß Menschen von Suchtbindungen an Alkohol, Nikotin, Okkultismus, Sex und sogar Drogen frei wurden ?
  • daß Menschen von Haß und Aggressionen befreit wurden und zerbrochene Beziehungen wieder hergestellt werden konnten ?
  • daß Menschen, die vorher in dauernder Angst lebten, jetzt von Vertrauen und Geborgenheit sprechen ?
  • daß Menschen in gewissen Ländern statt dargebotener äußerer Vorteile lieber Zwangsarbeitslager, Gefängnisse und Einweisungen in psychatrische Kliniken auf sich nehmen ?

Diese behaupten, das alles hänge mit Gott zusammen, denn ...

Gott kennen ist Leben!

Wissen sich anzueignen ist das eine - Weisheit das andere (= Wissen + Erfahrung)

Folgende Denkanstösse lassen an der Weisheit Anderer teilhaben

 

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"Die Welt ist voll von Leuten, die das große Glück suchen und dabei die Zufriedenheit völlig übersehen."

                                                                                                                                    Doug Larson

 

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"Für Geld kriegt man alles. So sagt man – aber das ist nicht wahr. Man kann Essen kaufen, aber nicht

Appetit. Arzneimittel, aber nicht Gesundheit. Wissen, aber nicht Klugheit. Glanz, aber nicht Schönheit.

Spaß, aber nicht Freude. Bekannte, aber nicht Freunde. Diener, aber nicht Treue. Die Schale lässt sich

kaufen, aber nicht der Kern."

                                                                                                                                   Arne Garborg

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Karriere ist ein Pferd, das ohne Reiter vor dem Tor der Ewigkeit ankommt.

                                                                                                                                        Karl Kraus

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 "Unsere Seelen hungern nicht nach Ruhm, Bequemlichkeit, Wohlstand oder Macht.

Diese Belohnungen schaffen nämlich fast genauso viele Probleme, wie sie lösen.
Unsere Seelen hungern nach Bedeutung, nach dem Gefühl, dass wir herausgefunden haben,

wie wir leben müssen, damit unser Leben etwas zählt, sodass die Welt nach unserer Durchreise

wenigstens ein kleines bisschen anders aussieht."

                                                                                           Rabbi Harold Kushner (Autor und Redner)

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Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Schüren der Flamme.         

                                                                                                                                     Jean Jaurès

 

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Fürchtet euch nicht vor denen, die nur den Körper, aber nicht die Seele töten können.  

                                                                                                                           Die Bibel: Mt.10,28

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Furcht
Ich fürchte mich nicht vor dem Tod, ich fürchte ein schmerhaftes Sterben.
Das ist wie mit der Flugangst: ich habe keine Angst vor dem Fliegen, ich habe Angst vor dem Abstürzen.

                                                                                        
Mario  Adorf, Schauspieler, 79 Jahre (2010)

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„Ich bin ein Meister, der übt.“
                                                                                                                                              Jwala

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Mitleid bekommt man geschenkt - Neid muß man sich erarbeiten

                                                                                                                                Robert Lembke

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Wünsche, Träume, Lebensziele

Mit 17 träumen wir davon, durch unser Leben die Welt zu bewegen. Vielleicht sind

wir ja dazu ausersehen, etwas ganz Grosses und Besonderes zu leisten!

Mit 27 trauen wir es uns durchaus zu, in unserem beruflichen und privaten

Aufgabenbereich Beachtliches zu bewirken. Uns motiviert die Überzeugung, dass wir

unsere Umgebung grundlegend und bleibend zum Positiven hin verändern können.


Mit 37 hoffen wir – nachdem wir manche Federn lassen mussten – zumindest im

begrenzten Rahmen und bei einigen uns wichtigen Menschen von grosser Bedeutung

zu sein. Liegt nicht das Geheimnis jedes Erfolgs in der Konzentration auf das

Wesentliche, und bedeutet Konzentration nicht zwangsläufig Beschränkung?

Mit 47 ist der Traum vom ganz grossen Wurf dann wohl für alle Zeit vorüber. Zu

ähnlich ist doch unser Leben dem Leben all der anderen, die wir einst leidenschaftlich

verändern wollten. Was uns so schreckt, ist die an sich schlichte Erkenntnis, dass wir

– auch wir! – nur ganz normale und begrenzte Menschen sind. Der Wahrheit über

unser Leben sehen wir tief ins Auge – und fliehen oder halten stand.

Müssen wir eigentlich erst 57 oder 67 oder ... Jahre alt werden, um zu begreifen, was

wir auch schon mit 17 wissen könnten – dass Jesus Christus und nicht wir selbst die

Grundlage unseres Glaubens ist und dass die Hoffnung auf ihn und sein Wirken in

dieser Welt nicht von den Illusionen lebt, die wir uns von uns selber machen?

                                                                                         Hans-Joachim Eckstein

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Wir Menschen sind zwiespältige Geschöpfe - unglaublich clever und erfindungsreich,

aber auch sehr primitive Herdentiere.

                                                                                                                      McEwan, Schriftsteller

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„Ob du denkst, du kannst es oder du kannst es nicht:

Du wirst auf jeden Fall recht behalten.“

                                                                                                                                       Henry Ford

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Egoismus hat mit Individualität soviel zu tun wie die Syphilis mit der Liebe.

Reife Individualisten sind immer originär soziale Wesen.
                                                                                                                                  Bischof Huber
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Es gibt einen Prozess, in der aus egoistischen Organismen auf einer höheren evolutionäreren Ebene

Kooperateure werden lässt:
Nicht obwohl wir Egoisten sind, sind wir — mit Mühe — zur Kooperation fähig, sondern WEIL uns

der Eigennutz treibt, kooperieren wir! Um ein Mammut zu fangen, muss man eine Gruppe bilden.

                                                                                    Matt Ridley, Verhaltensforscher und Genetiker

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Osterlachen

Bei der Glaubensheiterkeit geht es nicht um Comedy, sondern um die österliche Freude in den

Wechselfällen des Lebens, es geht um das Lachen der Erlösten: „... dann wird unser Mund voll Lachens

sein" (Psalm 126).

Auf eine besondere Weise ist es dem Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch gelungen, den Ton der

österlichen Freude in das Leben hineinzutransponieren. Es ergeben sich Ausblicke voller Gelassenheit.

Seine Nachdichtung des 126. Psalms lässt diesen Psalm zu einem Osterpsalm werden, der – wie sollte

es anders sein - im Lachen mündet:

Ich bin vergnügt
erlöst
befreit
Gott nahm in seine Hände
Meine Zeit
Mein Fühlen Denken
Hören Sagen
Mein Triumphieren
Und Verzagen
Das Elend 
Und die Zärtlichkeit

Was macht dass ich so fröhlich bin
In meinem kleinen Reich
Ich sing und tanze her und hin
Vom Kindbett bis zur Leich
Was macht dass ich so furchtlos bin
An vielen dunklen Tagen
Es kommt ein Geist in meinen Sinn
Will mich durchs Leben tragen

Was macht dass ich so unbeschwert
Und mich kein Trübsal hält
Weil mich mein Gott das Lachen lehrt
Wohl über alle Welt

 

© Hanns Dieter Hüsch: Was macht, dass ich so fröhlich bin
aus: Uwe Seidel/Hanns Dieter Hüsch: Ich stehe unter Gottes
Schutz, Seite 140, © tvd-Verlag Düsseldorf, 1996
 

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Mutter Theresas "Trotzdem"

 

Die Leute sind unvernünftig, unlogisch und selbstbezogen,
liebe sie trotzdem.

Wenn du Gutes tust, werden sie dir egoistische Motive und Hintergedanken vorwerden,
tue trotzdem Gutes.

Wenn du erfolgreich bist, gewinnst du falsche Freunde und echte Feinde,
sei trotzdem erfolgreich.

Das Gute, das du tust, wird morgen vergessen sein,
tue trotzdem Gutes.

Ehrlichkeit und Offenheit machen dich verwundbar,
sei trotzdem ehrlich und offen.

Was du in jahrelanger Arbeit aufgebaut hast, kann über Nacht zerstört werden,
baue trotzdem.

Deine Hilfe wird wirklich gebraucht, aber die Leute greifen dich vielleicht an, wenn du ihnen hilfst,
hilf ihnen trotzdem.

Gib der Welt dein Bestes, und sie schlagen dir die Zähne aus,
gib der Welt trotzdem dein Bestes.

  

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Möge Gott dich segnen

 

Möge Gott dich segnen mit Unbehagen
über billige Antworten, Halbwahrheiten
und oberflächliche Beziehungen,
so dass du in der Tiefe deines Herzens lebst.

Möge Gott dich segnen mit Zorn
über Ungerechtigkeit, Unterdrückung
und die Ausnützung von Menschen,
so dass du dich einsetzt für Gerechtigkeit,
Freiheit und Frieden.

Möge Gott dich segnen mit Tränen,
vergossen für die, welche an Schmerzen,
Zurückweisung, Hunger und Krieg leiden,
so dass du deine Hände ausstreckst,
um sie zu trösten
und ihren Schmerz in Freude zu verwandeln.

Und möge Gott dich segnen mit genug Torheit,
damit du glaubst,
dass du in der Welt einen Unterschied machen
und das tun kannst, von dem die andern sagen,
es sei unmöglich.

                                                                                                                                                     (aus Asien / Verfasser unbekannt)

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Gebets-Motivation

 

 

Wir beten nicht, um Gott zu informieren – denn das würde heißen: Er weiß nicht.
Wir beten nicht, um Gott zu motivieren – denn das würde heißen: Er will nicht.
Wir beten nicht, um Gott zu aktivieren – denn das würde heißen: Er kann nicht.

Sondern wir beten, weil wir des Gesprächs mit dem Vater bedürfen, 
und um unseren Willen in seinen Willen zu legen.

                                                                                                                                                                          (Siegfried Kettling)

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Dessertlöffel    (Eine wahre Geschichte aus England!)

 

Eine Frau ist an Krebs erkrankt und wird in den nächsten Wochen sterben. Sie setzt sich mit dem Pfarrer

ihrer Gemeinde zusammen um alles Nötige für die Beerdigung zu planen.

So fragt der Pfarrer sie nach ihren Vorstellungen bezüglich dem Ablauf der Zeremonie. Die Frau sagte ihm,

dass sie unbedingt einen kleinen Dessertlöffel in der Hand halten möchte wenn sie vor der Beerdigung

noch mal Aufgebart wird, so dass alle ihn sehen können.Etwas irritiert erwiderte daraufhin der Pfarrer: „So

soll es geschehen, es ist nun mal ihr Wille!!! Aber würden sie mir die Bedeutung des Löffels erklären, ich

verstehe den Sinn dahinter nicht“.

Da antwortet ihm die Frau: „ Immer wenn ich irgendwo essen war, egal ob bei Freunden oder in einer

Wirtschaft und nach dem Hauptgang die Teller abgeräumt wurden jedoch noch dieser kleine Dessertlöffel

auf dem Tisch lag wusste ich immer genau, dass es noch einen Nachtisch gibt, dass das Beste erst noch

kommt.

Ich bin mir sicher, dass an diesem Tag meiner Beerdigung viele nach dem Sinn fragen werden, deshalb

bitte ich Sie, klären Sie in Ihrer Predigt was es mit dem Löffel auf sich hat.“

„Denn hast du deinen Frieden mit Gott gemacht so ist der Tod kein Ende, denn das Beste kommt erst

noch !!!“
                                                                          Quelle - (mündliche  Überlieferung - kein Originaltext)

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„Finde heraus, welche Spuren du hinterlassen willst“
Der gebürtige Luxemburger Jean-Claude Biver ist in der Schweiz zur Uhren-Legende aufgestiegen. Ein Freund hatte ihm geraten, seine eigenen Lebensspuren zu suchen. Biver fand heraus, was von ihm bleiben soll: eine „Liebesspur“, die sich durch seine Liebe zu Menschen bildet. Und eine „Kompetenzspur“, die durch seine Arbeit entsteht. „Diese zwei Ziele geben dem Menschen eine reiche innere Harmonie.“

                                                                          Quelle: Fous 12/2014

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"Tue, was Du liebst, und liebe, was Du tust. Tue es aus Liebe zum Leben und zur Menschheit."

Rat des amerikanischen Schriftstellers Ray Bradbury (1920-2012)

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Am Menschen wundert mich am meisten, dass er beim Geldverdienen seine Gesundheit aufs Spiel setzt und dann Geld ausgibt, um seine Gesundheit wieder herzustellen.
 
Außerdem, dass er an seine Zukunft denkend nicht die Gegenwart genießt und dadurch weder die Gegenwart noch die Zukunft lebt und so lebt als müsse er niemals sterben, sowie stirbt als hätte er nie gelebt.
                                                                                                                                                   Dalai Lama

"Was verdienst du eigentlich so?!"
"... glücklich zu sein!"

Die Grube

Ein Mann fiel in eine Grube und konnte sich nicht mehr daraus befreien.

  • Ein gefühlsbetonter, emotionaler Mensch kam des Weges und sagte: „Ich fühle mit dir da unten“.
  • Ein sachlicher Mensch kam des Weges und sagte: „Ist ja logisch, dass eines Tages jemand in diese Grube fallen würde“.
  • Ein Pharisäer sagte: „Nur böse Menschen fallen in eine Grube“.
  • Ein Mathematiker berechnete, wie er in die Grube gefallen war“.
  • Ein Zeitungsreporter machte einen Exklusivbericht über die Grube.
  • Ein Prinzipienreiter sagte: „Du verdienst deine Grube“.
  • Ein Finanzbeamter fragte ihn, ob er seine Steuern für die Grube bezahlt hätte.
  • Ein Mensch voll Selbstmitleid sagte: „Du weißt ja gar nicht, was Grube heißt, bevor du nicht meine Grube gesehen hast“.
  • Ein Philosoph sagte: „Du musst dir nur fest einreden, dass du gar nicht in der Grube bist“.
  • Ein Optimist sagte: „Es könnte schlimmer sein“.
  • Ein Pessimist sagte: „ Es wird noch schlimmer werden“.


Jesus aber, als er den Mann sah, ergriff seine Hand und zog in heraus aus der Grube.
 
Er zog mich aus der grausigen Grube, aus lauter Schmutz und Schlamm, und stellte meine Füße auf einen Fels, dass ich sicher treten kann (Die Bibel: Psalm 40,3)

Gibt es ein Leben vor dem Tod?

Erklärfilm zu Martin Luther's Reformation (von BärTigerWolf)

Wer ist zuständig …
Ein starkes Team zeichnet sich auch dadurch aus, dass umfassend miteinander kommuniziert wird. Nur so wird gewährleistet, dass anstehende Arbeiten nicht untergehen und dadurch Konflikte im Team und Unzufriedenheit seitens des Auftraggebers entstehen. Dazu eine passende Kurzgeschichte.
Sie handelt von vier Kollegen mit Namen JEDER, JEMAND, IRGENDJEMAND und NIEMAND:

≡ Es ging darum, eine wichtige Arbeit zu erledigen und JEDER war überzeugt, dass sich JEMAND darum kümmert. IRGENDJEMAND hätte es tun können, aber schließlich tat es NIEMAND.
≡ JEMAND wurde sehr wütend, weil es eigentlich JEDER’S Arbeit war. JEDER war der Meinung, IRGENDJEMAND könnte es machen, aber NIEMAND wusste, dass JEDER es nicht erledigen würde.
≡ Schließlich beschuldigte JEDER JEMAND, weil NIEMAND tat, was IRGENDJEMAND hätte tun können.

>> Verfasser unbekannt

Bobby Schuller hat eine Predigt von Henri Nouwen, einem niederländischen Priester, gehört, die sein Leben für immer verändert hat. Er sagte: „Menschen haben eine bestimmte Vorstellung von Ihnen aufgrund dessen, was Sie tun, was Sie besitzen und was andere über Sie sagen. Aber Sie sind ein geliebtes Kind Gottes. Was immer Sie auch tun, wie sehr Sie auch sündigen mögen – Gottes unermessliche Liebe zu seinen Kindern ändert sich nie.“

Gottes Liebe zu Ihnen ändert sich nicht! Sie sind wertvoll für Gott, egal was Sie tun. Diese Predigt hat mich zu folgendem Bekenntnis inspiriert, das wir jeden Sonntag im Gottesdienst gemeinsam sagen:

 

Ich bin nicht, was ich tue. Ich bin nicht, was ich habe.
Ich bin nicht, was andere über mich sagen.
Ich bin ein geliebtes Kind Gottes. Das ist es, was ich bin.
Niemand kann mir das nehmen. Ich brauche mich nicht zu sorgen.
Ich muss nicht hetzen. Ich kann meinem Freund Jesus vertrauen
und seine Liebe mit der Welt teilen. Amen.

 

>> (Hour-of-Power Newsletter vom 4. November 2015)

Ich bin dankbar

  • für die Steuern, die ich zahle, weil das bedeutet, ich habe Arbeit und Einkommen
  • für die Hose, die ein bisschen zu eng sitzt, weil das bedeutet, ich habe genug zu essen
  • für das Durcheinander nach einer Feier, das ich aufräumen muss, weil das bedeutet, ich war von lieben Menschen umgeben.
  • für den Rasen, der gemäht, die Fenster, die geputzt werden müssen, weil das bedeutet, ich habe ein Zuhause.
  • für die laut geäußerten Beschwerden über die Regierung, weil das bedeutet, wir leben in einem freien Land und haben das Recht auf freie Meinungsäußerung.
  • für die Frau, die neben mir sitzt und falsch singt, weil das bedeutet, dass ich gut hören kann.
  • für die Wäsche und den Bügelberg, weil das bedeutet, dass ich genug Kleidung habe.
  • für den Wecker, der morgens klingelt, weil das bedeutet, mir wird ein neuer Tag geschenkt.

>> (eine-minute-danken)

96 Thesen zum Austritt aus der EKD (Auszüge)

 

Austritt aus Glauben

  • Ich trete aus der Evangelischen Kirche als Institution aus, aber nicht aus der Gemeinschaft der Glaubenden, dem Leib Jesu Christi.
  • Mein Austritt geschieht aus Glauben, nicht aus Glaubenslosigkeit.
  • Ich respektiere entschiedene Christen, die diesen Schritt im Glauben (noch) nicht vollziehen, dennoch als meine Brüder und Schwestern in Jesus Christus, und bitte sie, auch meine Entscheidung zu respektieren.
  • Mein auf Gottes Wort gegründetes Gewissen läßt mir selber aber nach meinem jetzigen Erkenntnisstand keine andere Wahl.

Taubheit der Verantwortlichen

  • Mein Austritt erfolgt nicht leichtfertig, sondern nach vielen Jahren des Leidens in und an der Kirche und des lauten Rufens nach Erneuerung und Reformation.
  • Dieser Ruf ist von meiner Seite durch zahlreiche Appelle, Vorträge und Schriften und zuletzt durch die Veröffentlichung von neuen „95 Thesen zur Situation von Kirche und Gesellschaft im Lutherjahr 1996” erfolgt.
  • Während es außerhalb der Grenzen Deutschlands zahlreiche Reaktionen von Kirchen auf die Thesen gab, haben die Verantwortlichen der Evangelischen Kirche in Deutschland mit keiner Silbe dazu und zu inhaltlich ähnlichen Appellen anderer Christen Stellung genommen, geschweige denn sich korrigieren lassen.
  • Im Gegenteil: Die Mißstände in Kirche und Gesellschaft sind - fast wie zum Trotz - seither noch schlimmer geworden. Die nachfolgend genannten Mißstände stellen nur die Spitze des Eisbergs dar.

Zerstörung von Gottesdienst, Sakramenten und Liedgut

  • An vielen (nicht allen) Orten erfolgt keine bibelgemäße Predigt im Gottesdienst. Die Pfarrer und Pfarrerinnen folgen ihrer eigenen Phantasie und stellen politische, ökonomische, ökologische, soziologische oder psychologische Analysen an, die nicht oder nicht in erster Linie in einen Gottesdienst gehören.
  • Kindertaufe und Konfirmation sind an vielen Orten zu einem Ritual der Mitgliederwerbung und -Stabilisierung verkommen, in dem der heilsnotwendige Glaube eine untergeordnete oder gar keine Rolle mehr spielt.
  • Die Austeilung des Abendmahls erfolgt an vielen Orten in oberflächlicher und mißbräuchlicher Form, so etwa wenn es zu einem „Feierabendmahl” verfälscht wird oder die Selbstprüfung und Reue über die Sünden unterbleibt.
  • Neue Gottesdienstmodelle werden ausprobiert, die eher Show- und Volksfestcharakter tragen, aber mit der Heiligkeit Gottes und seines Wortes nichts mehr gemeinsam haben.
  • In das neue Evangelische Gesangbuch wurden - neben vielen wertvollen Liedern und Gebeten - auch Texte von Atheisten und Angehörigen nichtchristlicher, heidnischer Religionen aufgenommen.

Zulassung von Gotteslästerung

  • In offiziellen und steuerlich bezuschußten Kirchenzeitungen werden in zunehmender Häufigkeit geschmacklose und gotteslästerliche Bilder und Berichte veröffentlicht.
  • So wurde z.B. an Karfreitag (!) 1998 auf der Titelseite des „Deutschen Allgemeinen Sonntagsblattes” der gekreuzigte Jesus in splitternackter Gestalt abgebildet, zusammen mit weiteren nackten Männern in eindeutiger erotischer Stellung. Auf Seite 3 derselben Ausgabe fand sich ein Interview mit der feministischen „Theologin” Christa Mulack unter der fettgedruckten Überschrift „Für mich hätte Jesus nicht sterben brauchen.”
  • Mit solchen von der Evangelischen Kirche in Deutschland zugelassenen, subventionierten und verbreiteten Veröffentlichungen wird das Zentrum des christlichen Glaubens, die Rechtfertigung des Sünders allein aus Gnaden durch das Kreuzesopfer und die Auferstehung Jesu Christi, angetastet und verlästert.

Gutheißen von Sünde

  • Überhaupt wird immer mehr verdunkelt, was Sünde und Erlösung bedeuten.
  • Sünde wird namenlos gemacht, indem sie mit dem Einverständnis höchster kirchlicher Stellen toleriert oder sogar „gesegnet” werden soll.
  • So wird ernsthaft und massiv in Synoden und Kirchenkreisen über die kirchliche Segnung homosexueller und lesbischer Partnerschaften nachgedacht und diese auch zunehmend praktiziert.
  • Gleichzeitig bröckelt in den evangelischen Kirchen der Schutz des ungeborenen Lebens immer mehr ab, was skandalöse Synodenbeschlüsse (seit Rosenheim 1991) beweisen.

Zulassung feministischer Irrlehren

  • Eine feministische „Theologie” gewinnt in evangelischen Fakultäten, Kirchenleitungen und Gemeinden schleichend die Oberhand und bringt neuheidnisches Denken in die Kirche ein.
  • So werden in vielen „Gottesdiensten” bereits „Vater und Mutter im Himmel” angerufen oder mancherorts sogar heidnische Muttergottheiten neben den Schöpfer des Himmels und der Erde gestellt.

Ökumenisierung, Politisierung, Religionsvermischung, okkulte Praktiken

  • Die Evangelische Kirche, die einmal Kirche der Reformation eines Martin Luther, Philipp Melanchthon, Huldreich Zwingli und Johannes Calvin war, gibt zunehmend ihre Identität durch die Annäherung an Rom preis (z.B. durch die Unterzeichnung der „Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre”) und droht dadurch von der römisch-katholischen Hierarchie vereinnahmt zu werden.
  • In vielen Kirchengemeinden ist ein politisch einseitiger und religionsvermischender ”Konziliarer Prozeß für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung” - als ein neuer, innerweltlicher Pseudo-Heilsweg - an die Stelle des Evangeliums von der Rechtfertigung des Sünders allein aus Gnaden getreten.
  • Die Vermischung der Religionen und sogar die Duldung und Verbreitung okkulter, magischer und schamanischer - also satanisch inspirierter! – Praktiken schreitet fast ungebremst in allen großen Kirchen voran.

Mobbing

  • Bibeltreue Christen, Pfarrer und kirchliche Mitarbeiter werden zunehmend ausgegrenzt und oftmals durch “Mobbing” mundtot gemacht.
  • Irrlehrer wie Lüdemann dagegen werden viel zu lange geduldet.

>> Verfasser: Gassmann (1998)