Musik

Jede Zeit hat ihre Musik. Jedes Lied hat seine Erinnerungen

Ich spiele einen SCHIMMEL-Konzert-Flügel mit Twin-Tone MIDI-Schnittstelle, an dem ich z.Zt. einen KURZWEIL MicroPiano Expander angeschlossen habe. Ausserdem besitze ich einen KORG M1 und den KORG M3 MusicWorkstation/Sampler.

Schimmel Konzert-Flügel CC213T
Schimmel Konzert-Flügel CC213T
Korg M3-61 Workstation
Korg M3-61 Workstation
Kurzweil MicroPiano
Kurzweil MicroPiano

Notensatzprogramm

capella-whc
capella-whc

Es gibt unterschiedliche Programme, um Noten zu erstellen wie z.B. SibeliusFinale oder auch Capella.

 

Ich selbst verwende 'Capella 7' - ein einfach zu bedienendes Notensatz-Programm mit einem professionellen Druckbild und sehr gutem Preis-/Leistungsverhältnis!

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Gedanken zu "Improvisation"

Mein Platz ist hinten, jedenfalls beim Lobpreis. Ich stehe hinter dem Flügel, auf dem ich die Noten, wenn es denn welche gibt, ablegen und mit einem Auge Reihenfolge und Tonart der Lieder ersehen kann. Und ich liebe es!

 

Unsere tollen Musiker machen die Arrangements, legen den Ablauf fest und verständigen sich in mir un bekannten Begriffen auf diverse Akkorde. Mir steht es dann meistens frei, mit meiner Geige nach eigenem Gutdünken über dem Gesang und den instrumentalen Einlagen zu improvisieren. Die Kollegen spielen gern mit mir zusammen und die Gemeinde freut sich daran. So halte ich mich dann manchmak sekbst für einen nicht schlechten (bei uns das höchste Lob) Musiker.

 

Aber Vorsicht: das Improvisieren verführt leicht zu einer Überschätzung der eigenen Fähigkeiten. Der Laie ist vielleicht erstaunt, dass ich aus dem Augenblick heraus ganz neue Melodien erfinden kann. Aber ich weiß es besser. Die Kunst der Improvisation besteht darin, die eingeübten Läufe, Wendungen und Riffs abzurufen, zu kombinieren, zu transponieren und leicht abzuwandeln. Ich greife also immer auf das zurück, was ich schon kann. So richtig neu ist dabei gar nichts.

 

Beim Improvisieren gewinnt man Routine im Umgang mit dem Vorhandenen, aber man wächst nicht darüber hinaus. Will man substantielle Fortschritte machen, muss man sich neue Stücker erschließen und die dazu notwendige Technik einüben. Dazu braucht man in aller Regel Noten. Das ist ganz schön anstrengend, aber unabdingbar, um besser zu werden.

 

>> Rudolf Westerheide. In: "Shampooflaschen, Plöpmob, Kleingedrucktes: Gott begegnen im Alltag", Born-Verlag, Kassel 2014, ISBN 978-3-87092-557-4.